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Wer sich für die Anschaffung eines
Hundes entschließt, sollte zunächst die eigenen Lebensumstände prüfen und
sicherstellen, dass einige Voraussetzungen innerhalb des Wohnumfeldes gegeben
sind:
- Dem Hund kann genügend Zeit (für Spaziergänge,
Pflege, Erziehung etc.) gewidmet werden, aber keine Gewaltmärsche, Rad- oder Bergtouren in den ersten Monaten.
- Die Anschaffung und Haltung des Hundes lässt
sich mit den beruflichen Gegebenheiten vereinbaren.
- Die Familie bzw. das familiäre Umfeld ist mit
der Anschaffung eines Hund einverstanden.
- Der Mietvertrag lässt eine Anschaffung
zu.
- Kann ich verhindern, dass der Welpe die ersten Monate Treppen laufen muß?
- Die Haltung des Hundes wird nicht durch
Urlaubsplanungen beeinträchtigt.
- Die Anschaffung eines Hundes verursacht
erhebliche Kosten, die getragen werden müssen:
- Hundesteuer -
Haftpflichtversicherung - Tierarztkosten - Fütterung und Pflege
Hunde haben eine durchschnittliche
Lebenserwartung von zehn Jahren und mehr - die Entscheidung sich einen Hund
anzuschaffen hat daher Auswirkungen auf einen langen
Lebensabschnitt.
Für einen Setter braucht man viel Geduld und Zeit,
der Hund erwartet von einem, daß man kein Stubenhocker ist. Bedenken sollte man
auch, Setter sind Jagdhunde, Vorstehhunde, die bevorzugt auf Federvieh (Enten,
Vögel, Fasane usw.) ansprechen. Wer nicht energisch von Anfang an gegen das
Hetzen von Vögeln angeht, hat später Probleme damit. Viele Setter mußten die
Vogeljagd auf oder über eine Landstraße schon mit dem Leben
bezahlen!!!!!!! In vielen Fällen kommt man, wenn man den Hund nicht von Anfang an konsequent und richtig ausgebildet hat, um den Gebrauch von "Koralle" und Reizstromgeräten ( Teletakt ) nicht umhin, was wiederum verboten ist. Rudelchef ist nicht der Hund!!!! obwohl er dies immer wieder in Frage stellen wird. Ein Hund denkt nicht wie ein Mensch. Sein Handeln besteht nur aus seinen Anlagen und seinen Erfahrungen. Wildern und das Wild hetzen
macht natürlich unseren Hunden Spass, wird ihm dies durch Strafen verleidet, und das Unterlassen durch Lob positiv belohnt, wird er sich für das Positive entscheiden, denn dann geht es ihm gut.
Entweder eine gute Ausbildung !!!!
oder ein Jagdhund immer an der Leine?
Dann lieber eine andere Hunderasse wählen!!!!!!!!
Als Hundebesitzer muß ich Abstriche an
Hausinventar und Garten machen, eine Haftpflichtversicherung ist obligatorisch,
und was mache ich mit dem Hund im nächsten Urlaub?

Man muß sich dessen immer !!!!!, besonders vor dem Kauf, aber auch danach bewußt sein, mit einem Gordon-Setter kaufe ich einen Jagd-Hund,
der immer mehr oder weniger jagdliche Anlagen mit bringt, egal ob aus Schönheits- oder Leistungszucht.
Noch vor dem Kauf sollte man sich überlegen, was erwarte ich von meinem Hund????
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Soll er nur ein Familienhund (Sofa-Setter) sein, und wie beschäftige ich diesen?
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Will ich mit dem Hund züchten, bzw. einen Wurf machen???
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Will ich den Hund jagdlich führen, wie und wo???????
Besuchen Sie eine der vielen internationale Hundeausstellungen (CACIB) vom VDH in Deutschland, dort werden fast alle Rassen vorgestellt, und Sie bekommen Infos von den dortigen Züchtern.
Wer sich einen
Rassehund zulegt, bekommt beim Kauf vom Züchter einen Abstammungsnachweis
ausgehändigt. Dieser ist so etwas wie eine Geburtsurkunde mit
Rassezugehörigkeitsnachweis. Im Volksmund wird er meist als Stammbaum
bezeichnet, der Fachbegriff jedoch ist Ahnentafel.
Bei dem
"Personalausweis" handelt es sich um ein vorgedrucktes Formblatt, auf das die
Rasse, der Name des Hundes mit Zwingernamen, Wurftag und Geschlecht eingetragen
wird, ggf. auch farbliche und andere Besonderheiten. Die Zuchtbuchnummer in
Verbindung mit der Zuchtbuchbezeichnung zeigt an, daß der Hund ins Zuchtbuch
eingetragen bzw. vom Zuchtwart abgenommen wurde. Zudem sind die Urgroßeltern,
Großeltern und Eltern des Vierbeiners mit ihren Zuchtnummern und eventuellen
Auszeichnungen, im Positiven, wie auch die Negativen aufgeführt. Schließlich müssen die Zuchtbuchstelle des Vereins
sowie der Züchter mit ihrer Unterschrift die Richtigkeit all dieser Angaben
bestätigen. In der Ahnentafel werden auch Prüfungen eingetragen. Dies hat auch den Vorteil, man
kann an Hand der Ahnentafel zurückverfolgen, wie es um HD, andere Probleme wie
Wesensfestigkeit, Schuss und allg. Erkrankungen in der Wurflinie ( mehrere Generationen beachten!!! ) bestellt ist.
Bestimmte Rassen neigen zu bestimmten Erkrankungen, man sollte sich vor dem Kauf von einem Tierarzt über die gewünschte Rasse
beraten lassen. Beim Gordon-Setter ist auf HD, Zahnfehler und Herzerkrankungen zu achten. Die Augenkrankheit "PRA" ist inzwischen auch in Deutschland unter den Gordon-Settern weit verbreitet. Kaufen Sie nur Welpen von auf PRA getesten Elterntiere, von denen keiner Träger dieser Krankheit ist, Typ B und C, wenn Sie mit dem Hund in die Zucht möchten. In England ist ein DNA -Test möglich!!!!
Es gibt drei mögliche Test-Ergebnisse
1. der Typ A Hund („free, normal" , gesund): der Hund hat von beiden Elternteilen das dominante PRA-freie Gen
geerbt. Er trägt also keine PRA und kann sie auch nicht weitervererben. Er ist gesund.
2. der Typ B Hund („carrier", Träger) : der Hund hat von
einem Elternteil das dominante PRA-freie Gen geerbt, vom anderen Elternteil das rezessive krankmachende PRA-Gen. Das dominante freie Gen überlagert das rezessive krankmachende Gen, der Hund ist gesund, aber Träger von PRA und kann es an seine Nachkommen weiter vererben. Man bezeichnet diese Hunde
als „Träger". Träger sind in bezug auf PRA genauso gesund wie ein Hund, der dieses Gen nicht trägt.
3. Der Typ C Hund ( „affected", krank ) der Hund
erbt von beiden Elterntieren das rezessive krankmachende PRA-Gen, trägt es also doppelt und ist somit in Bezug auf PRA als krank anzusehen. Sein Risiko blind zu werden ist sehr hoch, über 90%.
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Die Einstufungen
bei HD sind unterteilt in:
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A1-A2 = HD0 = Kein Hinweis für HD. B1-B2 =
HD1 = Übergangsform. C1-C2 = HD2 = Leichte HD. D1-D2 = HD3 = Mittlere
HD. E1-E2 = HD4 = Schwere HD
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Natürlich haben diese Hunde dennoch ihren Preis, ab ca 1000 Euro
aufwärts. Ein verantwortungsvoller Züchter hat diverse Ausgaben, hier eine Übersicht aus dem Jahr 2011 ohne Fahrtkosten für unsere 4 Hunde.
Auswertung 2011
Scheuen sie sich nicht, fragen sie die Züchter, wie ihre Hunde vom letzten und vorletzten Wurf in Sachen: HD, Leistungs-Prüfungen und Formwerten bei Internationalen Ausstellungen (CACIB) und Spezialzuchtschauen
(CAC) abgeschnitten haben.
Schlechte, oder keine Formwerte können auf vielseitige Probleme in dieser Zucht hinweisen, deshalb den Standard der Hunde fast auswendig lernen, Abweichungen vom Standard, wie Größe!!! Zahnfehler, Farbe, Knickrute und Gangwerk sind nur wenige Beispiele, die später bei den eigenen Hunden zu Problemen führen können. Schauen sie sich die Elterntiere genau an, und vergleichen sie diese mit dem Standard. Welpen
werden meist mit 8 Wochen abgegeben, dann ist leider die erste Prägungsphase schon abgeschlossen. Nicht nur die Hundemutter, auch die Züchter sind hier schon gefordert, die Welpen auf ihr zukünftiges Leben vorzubereiten, nach dem Motto: was Hänschen nicht lernt......!
Wer
beabsichtigt,
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international Hundesport zu betreiben
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auf
internationalen Hundeausstellungen seinen Hund zu präsentieren,
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in der FCi / VDH zu züchten
der kommt an
einem VDH-Rassehund mit FCI-Papieren nicht vorbei !!!

Wir züchten im Verein Pointer und Setter

Natürlich bieten Hunde mit "echten Papieren" keine Garantie, denn
"schwarze Schafe" gibt es auch bei den "FCI-Züchtern". Es gibt viele
Zuchtvereine, die sich zusammengeschlossen haben, und nicht unter dem "Dach" der
FCI züchten, mit eigenen Papieren und Zuchtordnungen. Diese Vereine veranstalten auch nationale, und internationale Ausstellungen. Die EKU ist in Deutschland eine von mehreren Adressen. Die Käufer eines
Rassehundes sollten auf jeden Fall darauf achten, daß die Ahnentafel von einem
Verein / Club unterzeichnet und beglaubigt wurde, der dem Verband für das Deutsche
Hundewesen (VDH) angeschlossen ist. Die Ahnentafeln des VDH gewährleisten, daß
die darin enthaltenen Angaben korrekt sind und strenge Wurf- und Zuchtkontrollen durchgeführt wurden.
Achten Sie auch auf die unterschiedlichen Zuchtlinien im Ausland bzw. Übersee. Für Amerika ist der sehr helle Brand, hochgetragene Rute und teilweise wahre "Fellmonster" typisch, in Australien haben die Gordon Setter einen so langen Hals, das man meint, einen Afghanen vor sich zu haben. Wir züchten nach dem FCI-Standard Gordon Setter, die als brauchbare Jagd- und Familienhunde tauglich sind, keine Hunde, die mit ihrer Felllänge im Haus die "Bodenpflege" übernehmen können.
Dissidenz
Durch die
Monopol-Herrschaft des FCI / VDH mit allen Vor-und Nachteilen haben sich viele
Rassezuchtvereine selbstständig gemacht, oder sich der EHU (europäische
Hundeunion) oder EKU angeschlossen haben. Auch diese Vereine sind sehr aktiv, haben ihre
eigenen Hunde - Ausstellungen und Zuchtordnungen. Diese, in den Augen des VDH
Dissidenzorganisationen, werden von ihnen nicht anerkannt und bei Wettkämpfen
und Ausstellungen der FCI nicht zugelassen. Umgekehrt werden VDH-Hunde bei der "Dessidenz"
akzeptiert, müssen dann aber teilweise mit Sanktionen durch Ihren VDH-Verein
rechnen.
Arbeitshunde
Die Rassehunde
werden von der FCI, also auch vom VDH in die Arbeit- und die Nichtarbeitshunde
eingeteilt. So sind unter Anderen zum Beispiel alle Jagdhunde, also auch die Gordon-Setter (FCI-Gruppe 7) "Arbeitshunde". Das Ursprungsland der Rassen legt den Standard eines Hundes
fest, und welche Arbeitsprüfungen diese Hunde ablegen müssen, in unserem Fall also England. Dies zu organisieren und zu überwachen ist Aufgabe vom JGHV (Jagdgebrauchshundeverein) Das erfolgreiche
Ablegen einer Anlagen-Prüfung bis 24 Monate gilt als Zuchtvoraussetzung und eine Leistungsprüfung ist der Grundstein
zum Titel: " Internationaler Schönheits Champion" und die Berechtigung, in der Arbeitsklasse bei Hundeausstellungen zu starten. Achtung, bei P&S können Hunde in die Zucht gelangen, die am Wasser schußscheu sind, Angst vor dem Wasser haben, oder nicht apportieren wollen, deshalb bei P&S auf die Herbstanlageprüfung bestehen!!! Andere Arbeitshunde sind z.B.
die Hüte- und Schutzhunde.
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